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Humanberufliche Lehranstalten

  • Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (FSW)
  • Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (HLW)
  • Höhere Lehranstalten für Mode- und Bekleidungstechnik (HLM) und Fachschulen für Mode- und Bekleidungstechnik (FSM)
  • Hotelfachschulen (HFS)
  • Höhere Lehranstalten für Tourismus (HLT)
  • Fachschulen für Sozialberufe (FSSB)

Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (FSW)

Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe bietet eine dreijährige erweiterte Allgemeinbildung und eine berufliche Erstausbildung. Sie schließt mit der Abschlussprüfung ab.

 

Bildungsziele

Umfassende Allgemeinbildung

Intensive dreijährige Berufsausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Ernährung

Eröffnet den Zugang zur Höheren Lehranstalt für Berufstätige, zur Berufsreifeprüfung und anderen Formen der Weiterbildung

Bildungsinhalte

Allgemeinbildung: Religion, Deutsch, Englisch, 2. lebende Fremdsprache, Geschichte und Kultur, Biologie und Ökologie, Mathematik, Wirtschaftsgeographie, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Psychologie und Philosophie, Chemie, Politische Bildung und Recht, Kreatives Gestalten, Leibesübungen

Wirtschaftliche und berufsbildende Ausbildung: Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik, Textverarbeitung und Publishing, Ernährung, Küchenführung und Servierkunde, Angewandte Betriebsorganisation, Ernährungs- und Betriebswirtschaft, Betriebsorganisation und Wirtschaftsleitung, Humanökologie, Kulturtouristik, Gesundheit und Soziales

Schulversuche: Informationsmanagement, IT-Support, Wellness und Bewegung

Berufliche Möglichkeiten

Unselbständige Erwerbstätigkeit: Kaufmännische Berufe, Berufe im Tourismus.

Besonderheiten

Fakultatives Praktikum: 4 Wochen zwischen der 2. und 3. Klasse.

Center für berufsbezogene Sprachen (CEBS): Möglichkeit zum Erwerb internationaler Zertifikate (Englisch, Französisch, Italienisch)

 

 

Höhere Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe (HLW)

Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe bietet eine fünfjährige fundierte allgemeine sowie berufsfachliche Bildung. Sie schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab.

 

Bildungsziele

Umfassende Allgemeinbildung

Intensive fünfjährige Berufsausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Ernährung

Bildungsinhalte

Allgemeinbildung: Religion, Deutsch, Englisch, 2. lebende Fremdsprache, 3. lebende Fremdsprache, Geschichte und Kultur, Biologie und Ökologie, Mathematik und angewandte Mathematik, Wirtschaftsgeographie, Musikerziehung, Bildnerische Erziehung, Psychologie und Philosophie, Chemie, Physik, Politische Bildung und Recht, Kreatives Gestalten, Leibesübungen

Wirtschaftliche und berufsbildende Ausbildung: Betriebs- und Volkswirtschaft, Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik, Textverarbeitung und Publishing, Ernährung, Küchenführung und Servierkunde, Angewandte Betriebsorganisation, Ernährungs- und Betriebswirtschaft, Betriebsorganisation und Wirtschaftsleitung, Humanökologie, Kulturtouristik, Gesundheit und Soziales, Fremdsprachen und Wirtschaft, Umweltökonomie, Sozialverwaltung, Medieninformatik

Schulversuche: Informationsmanagement, Sozialmanagement, Kommunikations- und Mediendesign, Catering und Sales Management, Europa, Wellness und Bewegung

Ausbildungszweige: Kultur- und Kongressmanagement, Umwelt und Wirtschaft

Berufliche Möglichkeiten

Selbständigkeit: Gastgewerbe, Handelsgewerbe, Handelsagenten

Unselbständige Erwerbstätigkeit: Kaufmännische Berufe, Berufe im Tourismus Studium an Fachhochschulen und Universitäten

Besonderheiten

Insgesamt 12 Wochen Pflichtpraktikum zwischen III. und IV. Jahrgang

Fakultatives Praktikum: 4 Wochen zwischen dem IV. und V. Jahrgang

Center für berufsbezogene Sprachen (CEBS): Möglichkeit zum Erwerb internationaler Zertifikate (Englisch, Französisch, Italienisch)

Höhere Lehranstalten für Mode und Bekleidungstechnik (HLM) und Fachschulen für Mode und Bekleidungstechnik (FSM)

Die Höheren Lehranstalten und Fachschulen für Mode und Bekleidungstechnik vermitteln den Studierenden neben einer umfassenden Allgemeinbildung eine fünf- bzw. dreijährige Fachausbildung, die zur Ausübung von Berufen in der Wirtschaft, besonders im Bekleidungsgewerbe und -handel, befähigt.

 

Bildungsziele

Umfassende Allgemeinbildung

Intensive fünfjährige/dreijährige Berufsausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Bekleidungsgewerbe und -handel

Bildungsinhalte

Allgemeinbildung: Religion, Deutsch, Englisch, 2.lebende Fremdsprache*, Geschichte und Kultur, Biologie und Ökologie, Mathematik und angewandte Mathematik*, Wirtschaftsgeografie, Physik*, Chemie*, Politische Bildung und Recht, Leibesübungen, Kommunikation und Marketing*, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik, Textverarbeitung.

Fachspezifische Unterrichtsgegenstände: Fertigungsplanung und Arbeitsorganisation, Textiltechnologie, Entwurf- und Modezeichnen, Schnittkonstruktion, Gradieren und Modellgestaltung mit CAD, Technologie der Bekleidungsmaschinen, Werkstätte und Fertigungstechnik.

Ausbildungsschwerpunkte: Bekleidungstechnik, Modedesign und Modemarketing. Modeatelier (nur Fachschule).

Schulversuche: Produktmanagement und Präsentation*

Berufliche Möglichkeiten

Selbständigkeit - als DamenkleidermacherIn (Ersatz der Meisterprüfung) und im Handelsgewerbe

Unselbstständige Erwerbstätigkeit - in kaufmännischen Berufen und in der Bekleidungswirtschaft z.B. als ModedesignerIn, ProduktionsleiterIn oder ModeeinkäuferIn

Studium an Fachhochschulen und Universitäten*

Besonderheiten

Pflichtpraktikum: Insgesamt 4 Wochen - an der Höheren Lehranstalt vor Eintritt in den V. Jahrgang, an der Fachschule zwischen 2. und 3. Klasse

ECDL-Europäischer Computerführerschein

Sprachwochen im Ausland

Sommer- und Wintersportwochen

Präsentationsmöglichkeit bei schuleigenen Modeschauen

* nur in Höheren Lehranstalten
** nur in Fachschulen

 

 

Hotelfachschule

In der dreijährigen Hotelfachschule, die mit einer Abschlussprüfung endet, steht die praktische Ausbildung für Gastronomie und Tourismuswirtschaft im Vordergrund.

 

Bildungsziele

Intensive berufliche Ausbildung für alle Bereiche der Wirtschaft, vor allem im Bereich der Gastronomie und Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Solide Allgemeinbildung

Spartenspezifische wirtschaftlich-touristische Ausbildung

Bildungsinhalte

Praktische Ausbildung (Küche, Service, Rezeption, Bar, Etage...)

Fremdsprachen (Englisch, an manchen Standorten auch 2. lebende Fremdsprache)

Allgemeinbildung

Spartenspezifische wirtschaftlich-touristische Ausbildung (Rechnungswesen, Marketing, Betriebswirtschaft)

Berufliche Möglichkeiten

Unselbständig: Berufe im Tourismus (Restaurantfachmann, Koch, Hotel- und Gastgewerbeassistent), kaufmännische Berufe

Selbständig: Tourismus und verwandte Gewerbe (nach Praxis und Befähigungsnachweis)

Weitere Schulbildung: Aufbaulehrgänge, Berufsreifeprüfung

Besonderheiten

Pflichtpraktikum: nach jeder Schulstufe zwölf Wochen

CEBS: international anerkannte Fremdsprachenzertifikate

Jungsommelier-Ausbildung: intensive "Wein"-Ausbildung mit abschließender Prüfung, anerkannt vom WiFi

Käsekenner-Junior-Ausbildung: intensive "Käse"-Ausbildung mit abschließender Prüfung

Übungsfirmen

Höhere Lehranstalten für Tourismus (HLT)

Die Höhere Lehranstalt für Tourismus, die mit der Reife- und Diplomprüfung endet, vermittelt neben der Allgemeinbildung eine intensive fünfjährige Berufsausbildung, die hauptsächlich zur Ausübung von Berufen in allen Bereichen der Wirtschaft, besonders in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, befähigt.

 

Bildungsziele

Solide Allgemeinbildung

Spartenspezifische wirtschaftlich-touristische Ausbildung

Intensive berufliche Ausbildung für alle Bereiche der Wirtschaft, vor allem im Bereich der Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Bildungsinhalte

Allgemeinbildung

Fremdsprachen (Englisch, 2. lebende Fremdsprache, an manchen Standorten auch 3. lebende Fremdsprache und Freigegenstände)

Spartenspezifische wirtschaftlich-touristische Ausbildung (Rechnungswesen, Marketing, Betriebswirtschaft, Reisebüro...)

Praktische Ausbildung (Küche, Service, Rezeption, Bar...)

Berufliche Möglichkeiten

Unselbständig: Berufe im Tourismus (Restaurantfachmann, Koch, Hotel- und Gastgewerbeassistent, Reisebürofachkraft), kaufmännische Berufe (Manager in den Bereichen Catering, Food und Baverage, Kongress- und Kurwesen, Reisebüro)

Selbständig: Tourismus und Handel (nach Praxis und Befähigungsnachweis)

Studium an Fachhochschulen und Universitäten

Besonderheiten

Pflichtpraktikum: nach jeder Schulstufe zwei Monate

Standortbezogene Ausbildungsschwerpunkte (Ökotourismus, Management, Kur- und Wellnesstourismus, Fremdsprachen, Hotelmanagement...)

CEBS: international anerkannte Fremdsprachenzertifikate

Jungsommelier-Ausbildung: Intensive "Wein"-Ausbildung mit abschließender Prüfung, anerkannt vom WiFi

Käsekenner-Junior-Ausbildung: Intensive "Käse"-Ausbildung mit abschließender Prüfung

Übungsfirmen

Auslandskontakte (Schulpartnerschaften, Praxiseinsätze im Ausland)

 

 

Schulen für Sozialberufe

Bei den Schulen für Sozialberufe unterscheidet man grundsätzlich zwischen den berufsvorbereitenden Schulen (nach der 8. Schulstufe) und berufsbildenden Schulen mit höherem Einstiegsalter.

Berufsvorbereitende Schulen

  • 3-jährige Fachschule für Sozialberufe (FSSB), nach der 8. Schulstufe
  • 2-jährige Schule für Sozialdienste (FSSD), nach der 8. Schulstufe

Bildungsziele

Allgemeinbildung

Vorbereitung auf verschiedene Sozial- und Pflegeberufe, die ein höheres Lebensalter und eine größere Reife voraussetzen, z.B. Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, Familienhilfe, Altendienste und Pflegehilfe, Behindertenarbeit

Orientierungshilfe bei der Klärung der persönlichen Begabung und Eignung für einen Sozialberuf

Beitrag zur persönlichen Entwicklung und Förderung der sozialen Fähigkeiten

Bildungsinhalte

Allgemeinbildende, fachtheoretische, praktische, lebens- und berufskundliche und musische Gegenstände

Die Typen bildenden Fächer setzen jährliche Schwerpunkte: Sozialberufskunde, Gesundheitslehre und Krankenbetreuung, Altenhilfe bzw. Behindertenarbeit

Der schulautonome Erweiterungsbereich ist mit 13 Stunden in 3 Jahren in der Fachschule für Sozialberufe besonders umfangreich

Berufliche Möglichkeiten

Weiterführende Schulen: Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Schulen für den medizinisch-technischen Fachdienst, Schulen für Pflegehilfe, Fachschulen für Familienhelferinnen, Aufbaulehrgang HLW-ASP Sozialverwaltung, Fachschulen für Altendienste und Pflegehilfe, Lehranstalt für heilpädagogische Berufe, Lehrgang für Heimhilfe

Weitere Ausbildungen: Massage, Kosmetik, Fußpflege, Lehre

Besonderheiten

Pflichtpraktika: Schule für Sozialdienste: 12 Stunden Praktikum pro Woche im Familienlehrhaushalt in beiden Jahren

Fachschule für Sozialberufe: 12 Stunden Praktikum pro Woche im Familienlehrhaushalt in der 2. Klasse, 12 Stunden Praktikum pro Woche im Bereich Kinderbetreuung, Alten- und Behindertenhilfe oder einer sonstigen sozialen Institution in der 3. Klasse.